Bei vielen Krankheiten kann durch eine Veränderung der Ernährung eine Verbesserung der Krankheit erreicht werden. In Zusammenarbeit mit ihrem Arzt stimmen wir dazu mit Ihnen die richtige Ernährung ab.
Die Einteilung der Adipositas erfolgt meist nach dem Body-Mass-Index (BMI). Er gilt er als Standard zur Beurteilung des Körpergewichts.
Er errechnet sich aus dem Körpergewicht (kg) dividiert durch das Quadrat der Körpergröße (m²) und zeigt damit an, wie viel Gewicht der Mensch pro m² Körperoberfläche hat:
BMI = Körpergewicht (kg) / Körperoberfläche (m²)
Einteilung:
- < 18 Untergewicht
- 18 – 25 Normalgewicht
- 25 - 30 geringes Übergewicht (Adipositas I)
- 30 – 35 starkes Übergewicht (Adipositas II)
- > 35 Sehr starkes Übergewicht (Adipositas per magna, Adipositas III)
Berechnen Sie Ihren BMI:
Die häufigste atopische Erkrankung bei Kleinkindern ist die Neurodermitis mit dem typischen, oft unerträglichen Juckreiz. Zur Entstehung tragen viele Faktoren bei: Veranlagung, Allergene in der Nahrung oder Umwelt, aber auch psychische Einflüsse. Wenn Auslöser und Verstärker der Krankheit gefunden werden, kann man sie bei der meisten auch beeinflussen.
Wenn ein Auslöser / Verstärker ein Nahrungsmittelallergen ist, dann kann dieser mit einer Suchdiät gefunden werden und durch
Ernährungsempfehlungen
gemieden werden.
Bei körperlicher Anstrengung oder Aufregung steigt der Blutdruck an, während er in Ruhe wieder absinkt. Als Bluthochdruck bzw. Hypertonie wird eine krankhafte Erhöhung des Gefäßinnendruckes der Arterien bezeichnet. (siehe Tabelle)
| Kategorie |
Blutdruckwerte |
| Systolisch in mmHg |
Diastolisch in mmHg |
Optimal Normal Hochnormal |
< 120 < 130 130-139 |
< 80 < 85 85-89 |
Hypertonie Grad 1 Grad 2 Grad 3 |
140-159 160-179 ≥180 |
85-89 100-109 ≥110 |
Weitere Informationen folgen in Kürze.
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Viele erworbene oder angeborene Erkrankungen können zu Fettstoffwechselstörungen führen. Unter dem Begriff Hyperlipidämie werden verschiedene Fettstoffwechselstörungen zusammengefasst. Sind sie genetisch bedingt, spricht man von einer primären Hyperlipidämie, sekundäre Hyperlipidämien können als Folge anderer Erkrankungen auftreten.
Zu den häufigsten Fettstoffwechselstörungen zählen:
Hypercholesterinämie
= der Cholesterinanteil im Blut ist zu hoch
Hypertriglyceridämie
= der Anteil an Triglyceriden im Blut ist zu hoch
Kombinierte Hyperlipidämie
= beide Werte sind im Blut zu hoch
| |
Ohne Risikofaktoren |
Mit Risikofaktoren |
Koronare Herzkrankheit/ Arteriosklerose |
| Gesamt-cholesterin |
< 250
|
< 200
|
< 180
|
LDL-Cholesterin
|
< 160
|
< 130
|
< 100
|
HDL-Cholesterin
|
> 40
|
> 40
|
> 40
|
Triglyceride
|
< 150
|
< 150
|
< 120
|
| LDL/HDL |
< 4
|
< 3
|
< 2
|
Als Krebs (Karzinom), Tumor oder bösartiges Geschwulst bezeichnet man Gewebe, das durch unkontrollierbares Zellwachstum entsteht. Zwischen Lebensführung, Ernährungsverhalten und Tumorerkrankungen bestehen enge Wechselbeziehungen. Nach Schätzungen sind Ernährungsfaktoren für das Auftreten von 35% und Alkoholgenuss für die Entstehung weiterer 5 – 10% aller Tumorerkrankungen verantwortlich.
(Quelle: DGE Beratungsstandards)
Ursache einer Laktoseintoleranz ist das Fehlen oder die eingeschränkte Aktivität des Enzyms Laktase. Die Laktose (Bestandteil von Milchprodukten) kann dann im Dünndarm nicht gespalten werden und gelangt unzerlegt oder nur teilweise zerlegt in den Dickdarm. Dort wird sie von den angesiedelten Bakterien zum Wachstum genutzt, wobei Gase und Säuren entstehen. Durch Wasser bindende Eigenschaften der Laktose gelangt auch mehr Wasser in den Darm und führt zu Durchfall. Andere entstehende Stoffwechselprodukte verursachen neben Blähungen auch Druckschmerzen.
Überempfindlichkeitsreaktionen auf Lebensmittel können durch verschiedene Reaktionsmechanismen ausgelöst werden:
- Allergien werden über das Immunsystem ausgelöst
- Lebensmittelintoleranzen über nicht-immunologische Vorgänge. (siehe Beispiel Lactoseintoleranz oben)
- Von einer Malabsorption spricht man, wenn Nahrungsbestandteile nach der Aufspaltung im Darm nicht oder nur vermindert in den Organismus aufgenommen werden können.
Das metabolische Syndrom umfasst die häufig gemeinsam auftretenden Krankheitsbilder Übergewicht (
Adipositas
),
Diabetes mellitus Typ II
,
erhöhte Blutfettwerte
und
Bluthochdruck (Hypertonie)
Als Hauptursache für die Entstehung des metabolischen Syndroms wird das Übergewicht angesehen. Neben der Veranlagung entwickelt sich Übergewicht meist als Folge von Fehl- und Überernährung sowie Bewegungsmangel, also aus einem Ungleichgewicht zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch.
Bei der Osteoporose besteht ein krankhaftes Missverhältnis zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau mit deutlichem Überwiegen des Abbaus. Diagnostiziert wird die Osteoporose aufgrund einer Knochendichtemessung (BMD= bone mineral desity).
Das Fortschreiten der Krankheit kann u. a. durch eine Calcium und Vitamin D reiche Ernährung beeinflußt werden.
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